Logistikzentrum Österreichische Post a3bau
Otmar Winterleitner/Österreichische Post
Gemeinderat Peter Tabor, Obmann des Ausschusses für Raumordnung, Verkehr und Wirtschaft Kalsdorf, DI Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann Steiermark, DI Peter Umundum, Vorstandsmitglied der Österreichischen Post AG und Mag. Christian Konrad, 2. Vizebürgermeister Kalsdorf (v.l.)

Post baut größtes Logistikzentrum

Mi, 20.03.2019

Die Österreichische Post investiert 60 Millionen Euro in das modernste und größte Logistikzentrum. Gerechnet wird mit 54.000 Paketen pro Tag.

Der Online-Handel boomt: 108 Millionen Pakete wurden allein im letzten Jahr von der Post transportiert, das ist ein Plus von 11 Prozent zum Vorjahr. Die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden ändern sich – und somit auch die Anforderungen an die Österreichische Post.

Österreich ist ein besonders anspruchsvoller Markt hinsichtlich der Qualität und dem Preis-/Leistungsverhältnis. Um einerseits in diesem hart umkämpften Markt bestehen und andererseits auch wachsen zu können, sind laufende Investitionen und der Ausbau von Infrastruktur notwendig. Und genau darauf reagiert die Post: Nach Hagenbrunn in Niederösterreich folgt nun das modernste und größte Paketzentrum Österreichs. Wegen der sehr guten verkehrstechnischen Anbindung und der Nähe zu Graz, konnte im steirischen Kalsdorf ein optimaler neuer Standort gefunden werden.

Am Montag, den 18. März erfolgte – im Beisein von Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann Steiermark, Mag. Christian Konrad, 2. Vizebürgermeister Kalsdorf, Gemeinderat Peter Tabor, Obmann des Ausschusses für Raumordnung, Verkehr und Wirtschaft Kalsdorf, DI Dr. Georg Pölzl, Generaldirektor der Österreichischen Post AG und DI Peter Umundum, Vorstandsmitglied der Österreichischen Post AG – der Spatenstich für das neue Paketzentrum.

Auf einer 167.500 Quadratmeter großen Grundstücksfläche, von der rund 25.000 Quadratmeter verbaut werden, schafft die Post Arbeitsplätze für rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Fertigstellung des Logistikzentrums, in dem 54.000 Pakete pro Tag sortiert werden können, ist für Sommer nächsten Jahres geplant. In Vollbetrieb wird das Paketzentrum, das auch über eine eigene Photovoltaikanlage verfügen wird, rechtzeitig vor dem Weihnachtsgeschäft 2020 gehen. Die Kosten für den neuen Standort belaufen sich auf insgesamt rund 60 Millionen Euro. Mit der Inbetriebnahme des Logistikstandortes ist die Post gerüstet, um die steigenden Mengen mit der gewohnt hohen Qualität zu bearbeiten und erfüllt damit nicht nur die Ansprüche der Kundinnen und Kunden, sondern auch jene, die die Post selbst an sich stellt.

Totalunternehmer für den Bau und die Außenanlagen ist die ARGE Post LZ Steiermark Granit – Rubner.

Mehr zum Thema

Weitere Gastbeiträge

Immer informiert bleiben!

Jetzt für a3BAU.AKTUELL anmelden und die Neuigkeiten aus der Baubranche kommen direkt in Ihr Postfach.
 Ja, ich habe die Datenschutzerklärung verstanden und akzeptiere sie.*

Neuester Inhalt