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Webinar zum öbv-Leitfaden

Mo, 01.06.2020

Auftraggeber- und Auftragnehmerseite erarbeiteten auf Initiative der Österreichischen Bautechnikvereinigung (öbv) einen Leitfaden zum Umgang mit Folgen von COVID-19

Die öbv initiierte in ihrer Rolle als Plattform für die gesamte Baubranche ein Expertengremium, dem Vertreter der Auftraggeberseite – wie ÖBB, ASFINAG, WIENER LINIEN, BIG und WIENER WOHNEN – sowie der Auftragnehmerseite wie STRABAG, PORR, SWIETELSKY, HABAU und VIBÖ – angehörten. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit wurde nun veröffentlicht: ein Leitfaden, der den Umgang mit den Folgen von COVID-19 in Bauverträgen regelt.

Download des Leitfadens hier

Konkret einigte man sich auf eine einheitliche Dokumentation von Auswirkungen der von den Sozialpartnern vereinbarten Schutzmaßnahmen, die gemäß 8-Punkte-Plan gelten. Darauf basierend wird geregelt, wie Einvernehmen über die Vergütung von dadurch bedingten Mehrkosten erzielt werden kann. Neben dem Ist-Zustand befasst sich der Leitfaden aber auch damit, wie künftige Bauverträge die neuen Rahmenbedingungen so berücksichtigen können, dass eine für beide Seiten klare und partnerschaftliche Abwicklung möglich ist.

„Mit diesem Rahmenwerk zeigt die Baubranche, dass kooperative Zusammenarbeit bereits jetzt Realität auf den Baustellen ist. Gemeinsam werden wir die Herausforderungen dieser Situation meistern und als besonders lokal wertschöpfende Branche auch unseren Beitrag für die Gesamtwirtschaft leisten“, betont Peter Krammer, Vorsitzender der öbv. Am 9. und am 18. Juni findet jeweils von 9:00 bis 11:00 ein Webinar statt.

Hier können Sie sich zum Webinar "Der öbv-Leitfaden: Der bauvertraglich-bauwirtschaftliche Umgang mit den Auswirkungen von COVID-19" anmelden.

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