Mann malt Fassade
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Fassadenschutz beginnt beim Bauen

Fassadenschutz beginnt nicht erst dann, wenn erste Schäden sichtbar werden, sondern bereits während der Bauphase. Das legt die langjährige Erfahrung des Sachverständigen Richard Puszter nahe, der den Zustand von Fassaden und Wohnhausanlagen seit vielen Jahren beobachtet.

Fassadenschutz beginnt nicht erst dann, wenn erste Schäden an der Fassade sichtbar werden, sondern bereits während der Bauphase. Zu diesem Schluss kommt der allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige Richard Puszter, der seit vielen Jahren den Zustand von Fassaden und Wohnhausanlagen beobachtet. Seiner Erfahrung nach sind Fassaden mit einem zusätzlichen Schutzanstrich nach 15 bis 20 Jahren häufig in einem deutlich besseren Zustand als vergleichbare Objekte ohne Anstrich.

Fassadenschutz beginnt schon in der Bauphase

„In meiner Tätigkeit als Sachverständiger sehe ich immer wieder Fassaden, die trotz vergleichbaren Alters völlig unterschiedliche Zustände aufweisen. Der zusätzliche Anstrich ist dabei oft einer der entscheidenden Unterschiede. Aus technischer und wirtschaftlicher Sicht sollte man diese Maßnahme bereits bei der Herstellung mitdenken und nicht erst dann, wenn erste Schäden sichtbar werden“, so Puszter.

Diese Einschätzung deckt sich laut Simon Haunschmid, Leiter des technischen Service der SynthesaGruppe, mit den Erfahrungen aus der technischen Praxis: Ein zusätzlicher Fassadenanstrich – etwa mit Caparol Primasil Fassadenfarbe – könne bereits bei der Errichtung dazu beitragen, die Fassade länger in einem guten Zustand zu erhalten und spätere Sanierungen hinauszuzögern.

Der richtige Zeitpunkt für den Fassadenschutz

Ein wesentliches Argument für die Umsetzung während der Bauphase: Gerüst und Baustellenlogistik sind bereits vorhanden, die beteiligten Gewerke ohnehin vor Ort. Der zusätzliche Aufwand bleibt damit überschaubar. Werden die Arbeiten erst Jahre später durchgeführt, steigt der Aufwand deutlich – das Gebäude muss erneut eingerüstet, die Baustelle neu organisiert und die Maßnahme mit Bewohnerinnen und Bewohnern abgestimmt werden. Gerade bei größeren Wohnanlagen können Aufwand und Kosten dadurch erheblich steigen.

Fassadenschutz als Teil nachhaltigen Bauens

Der Impuls von Richard Puszter knüpft an einen zentralen Gedanken nachhaltigen Bauens an: Gebäude und ihre Substanz möglichst lange in gutem Zustand zu erhalten. Ein hochwertiger Fassadenanstrich kann dazu beitragen, indem er die Wasserabweisung verbessert, Verschmutzungen reduziert und die Alterung der Oberfläche verlangsamt. Wer den Fassadenschutz bereits beim Bauen mitdenkt, schützt damit nicht nur das Gebäude, sondern schont auch Ressourcen und kann spätere Sanierungen hinauszögern.

Zum Hintergrund: Die SynthesaGruppe mit Hauptsitz in Perg (Oberösterreich) produziert und vertreibt Farben, Lacke, Lasuren, bauchemische Beschichtungen sowie Materialien für Fassaden- und Dämmtechnik. Das Unternehmen ist mit 13 Standorten in Österreich vertreten, beschäftigt rund 550 Mitarbeitende und gehört seit den 1960er-Jahren zur DAW SE, zu der auch die Marken Caparol, AvenariusAgro und Disbon zählen.