Neue Baustoffmarke: roxit bündelt Produktion, Verarbeitung und Recycling
Der europäische Baustoffmarkt steht unter Druck: steigende Bau- und Rohstoffkosten, unsichere Lieferketten sowie wachsende Anforderungen an Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung prägen die Branche. Vor diesem Hintergrund hat Strabag seine vielfältigen Baustoffaktivitäten unter der neuen Marke roxit zusammengeführt. Das Angebot reicht vom Fugen und Fräsen im Straßenbau über Betonherstellung und die Produktion mineralischer Bau- und Dämmstoffe bis zu Recyclinglösungen.
Mit roxit treten künftig verschiedene spezialisierte Einheiten gemeinsam unter einer klaren Dachmarke auf – vom Fugen und Fräsen im Straßenbau, über die Betonherstellung und Produktion mineralischer Bau- und Dämmstoffe bis hin zu Recyclinglösungen. Unser Anspruch ist es, entlang zentraler Bereiche des Materialkreislaufs eine verlässliche Partnerin zu sein: von der Rohstoffgewinnung über Verarbeitung und Veredelung bis zur Wiederverwertung und dem Einsatz recycelter Materialien.
Stefan Kratochwill, CEO Strabag

roxit deckt den gesamten Materialkreislauf ab
Ziel der neuen Marke ist eine verlässliche Partnerschaft entlang des gesamten Materialkreislaufs – von der Rohstoffgewinnung über Verarbeitung und Veredelung bis zur Wiederverwertung und dem Einsatz recycelter Materialien. Zu den zentralen Produktgruppen zählen Beton, Stein, Kies, Bitumen und Bitumenemulsionen; ergänzt wird das Angebot durch Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen.

Internationale Aufstellung: roxit an über 300 Standorten in zwölf Ländern
Die Baustofforganisation ist in Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Montenegro, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn vertreten. Das Netz umfasst 319 Standorte – davon 228 Produktionsstandorte –, darunter 116 Betonmischanlagen, über 70 Steinbrüche, 17 Sand- und Kiesgruben sowie ein Dutzend Bitumenemulsions- und PMB-Anlagen. Jährlich werden rund 3 Millionen Kubikmeter Beton und 24 Millionen Tonnen Stein und Kies produziert.
Ressourcenschonung und Innovation bei roxit
Neben der Versorgungssicherheit steht Ressourcenschonung im Mittelpunkt. Steinbruchprozesse werden neu organisiert: Förderbänder dienen zur Energierückgewinnung, Anlagen werden zunehmend mit selbst erzeugtem Solarstrom betrieben, und dieselbetriebene Geräte werden schrittweise auf elektrische und klimafreundlichere Kraftstoffe umgestellt. Grüner Wasserstoff wird als Antrieb für Großgeräte wie Lkws und Radlader erprobt. Darüber hinaus laufen Pilotprojekte für CO₂-reduzierte Betone.
Wiener Reallabor testet alternative Baustoffe
In einem Reallabor für nachhaltiges Bauen in Wien werden Materialien wie Hanf, Schafwolle, Lehm und Recyclingmaterialien unter realen Bedingungen erprobt und für den breiten Einsatz weiterentwickelt. Das zeigt, dass roxit neben industrieller Versorgungssicherheit auch auf anwendungsnahe Materialforschung setzt.
Weitere Informationen: www.roxit.com