Österreichischer Staatspreis Holzbau 2026: Drei Hauptpreise und zwei Anerkennungen vergeben
Österreichischer Staatspreis Holzbau 2026 – das bedeutet neue Maßstäbe für qualitätsvollen, ressourcenschonenden Holzbau auf nationaler Ebene. Die nominierten Projekte entstammten den Preisträger:innen der zwischen 2023 und 2025 in allen neun Bundesländern vergebenen Holzbaupreise. Vergeben wurde der Preis durch Bundesminister Norbert Totschnig (BMLUK), Richard Stralz (Obmann proHolz Austria), Simon Kathrein (Bundesinnungsmeister Holzbau) und Juryvorsitzende Nicole Berganski. Die internationale Fachjury bereiste ausgewählte Projekte im Rahmen einer Tour durch Österreich und resümiert: „Das Wissen um den Holzbau und die Wertschätzung für diesen Werkstoff sind längst in ganz Österreich angekommen."
Die Hauptpreisträger des Österreichischen Staatspreises Holzbau 2026
Firmenzentrale Windkraft Simonsfeld, Erweiterung (Ernstbrunn, Niederösterreich): Bauherrin Windkraft Simonsfeld AG, Architektur juri troy architects, Tragwerksplanung KPPK Ziviltechniker GmbH, Holzbau Strobl Bau – Holzbau GmbH.

HTL Bau und Design Innsbruck, Aufstockung (Innsbruck, Tirol): Bauherrin BIG Bundesimmobiliengesellschaft m. b. H., Architektur ao-architekten, Tragwerksplanung Alfred Brunnsteiner, Holzbau Schmid Holzbau GmbH.

Rathaus Hohenems (Hohenems, Vorarlberg): Bauherrin Stadt Hohenems, Architektur Berktold Weber Architekten ZT GmbH, Tragwerksplanung gbd ZT GmbH, Holzbau i+R Holzbau GmbH.

Anerkennungen beim Staatspreis Holzbau 2026
Schulen Hittisau (Hittisau, Vorarlberg): Bauherrin Schulerhalterverband Hittisau, Architektur Architekt Matthias Bär ZT GmbH, Tragwerksplanung merz kley partner GmbH, Holzbau i+R Holzbau GmbH, Zimmerer Nenning OG und Zimmerei Gerhard Bilgeri GmbH.

Ronald McDonald Kinderhaus (Salzburg): Bauherrin Ronald McDonald Kinderhilfe, Architektur LP architektur, Tragwerksplanung Lackner | Egger Bauingenieure ZT GmbH, Holzbau Innovaholz GmbH.

Innovationspreis Holz: Elektrisch leitende Oberflächen und Laubholz als Hochleistungsmaterial
Parallel zum Staatspreis wurde der Innovationspreis Holz vergeben, der Ideen und Konzepte mit hohem Marktpotenzial für die stofflich-mechanische Nutzung von Holz auszeichnet. Den ersten Preis holte die JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft für elektrisch leitende Holzoberflächen durch Atmosphärendruck-Plasma. Platz zwei ging an das Wood Vision Lab GmbH (Weiz) für das Projekt Wood Vision Lab | Laubholz wird Hochleistungsmaterial. Den dritten Preis erhielt ein Konsortium aus Rubner Holzindustrie, Rubner Holzbau, Nordpan und Holzforschung Austria für das Projekt Glulam2NewProduct.
Der Staatspreis Holzbau wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz in Kooperation mit proHolz Austria vergeben und aus Mitteln des österreichischen Waldfonds gefördert. Künftig wird er alle vier Jahre ausgelobt.