Habau Wetschnig
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Habau-CEO Hubert Wetschnig

Habau-CEO Wetschnig zur Corona-Wirtschaftskrise

Habau-CEO Hubert Wetschnig bereitet vor allem das Flächengeschäft Sorge, denn "wenn wir jetzt das Geld nicht dorthin bringen, wo die Gemeinden sparen wollten, dann stehen wir im Herbst"

Hubert Wetschnig ist CEO der Habau Group und macht sich Sorgen über die Auftragslage im Herbst. Derzeit sei man gut ausgelastet: "Wir haben teilweise einen Jahres-Auftragsbestand in unseren Unternehmungen". Dennoch: Sorge bereitet ihm vor allem das Flächengeschäft, also die vielen kleinen und mittleren Aufträge in der Infrastruktur in den Bundesländern.

"Da ist die eine oder andere Botschaft jetzt doch angekommen", spielt Wetschnig auf das kürzlich verkündete Corona-Hilfspaket für die Gemeinden an, das am Montag (25.5.) von der Bundesregierung verkündet wurde. Demnach soll eine Milliarde zweckgewidmet in den öffentlichen Verkehr und den Breitband-Ausbau, aber auch in den Ausbau von Schulen und Kindergärten sowie die Sanierung fließen. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Einwohnerzahl. Aufträge, die die Bauwirtschaft dringend notwendig hat, so Wetschnig:

"Wenn wir das Geld jetzt nicht dorthin bringen, wo die Gemeinden sparen wollten, dann stehen wir im Herbst"

Man freue sich über Investitionen in den Infrastrukturbereich von ÖBB und Asfinag, aber man solle nicht auf die Bundesländer vergessen, mahnte Wetschnig mehrmals gegenüber politischen Vertretern ein. Das Flächengeschäft, also Gehsteige, Kreisverkehre, Kanäle etc. sind ein wichtiges Standbein, nicht nur für die Habau, sondern für alle großen Baufirmen in Österreich. Die Botschaft dürfte also angekommen sein. Jetzt hofft Wetschnig, dass es auch schnell zur Umsetzung kommt.

 

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