Corona Baustelle
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a3BAU-Umfrage: Das sind die größten Sorgen in der Corona-Krise

Viele wichtige Schritte wurden bereits gesetzt, um die Wirtschaftskrise in der Bauwirtschaft abzufedern. In der a3BAU-Umfrage wollten wir wissen, was derzeit die größten Sorgen der Bauunternehmen sind.

Große Baukonzerne und öffentliche Auftraggeber stellten zu Beginn der Krise den Baubetrieb vorübergehend ein, um einen Schulterschluss in der Bauwirtschaft zu erzwingen. Schließlich einigten sich die Bau-Sozialpartner auf Schutzmaßnahmen, um den Baustellenbetrieb aufrecht zu erhalten. Das 2. Covid-19-Begleitgesetz sieht vor, dass vereinbarte Konventionalstrafen nicht zwingend zu bezahlen sind, wenn sich der Verzug als Folge der Covid-19-Pandemie darstellt.

Damit wurden wesentliche Entschärfungen für die Bauunternehmen gesetzt. Wir wollten von Ihnen wissen: Was sind derzeit Ihre größten Sorgen? Das sind die Ergebnisse:

a3BAu Umfrage Corona

Die größte Herausforderung stellt offensichtlich die Umsetzung der geforderten Schutzmaßnahmen auf den Baustellen dar. Ähnlich groß ist die Sorge, die Liquidität im Unternehmen zu sichern. Mehr als 1,2 Millionen Menschen sind derzeit in Kurzarbeit - diese wird finanziell stark gestützt, muss aber vorfinanziert werden.

Das Stillstehen der Baustellen zu Beginn der Corona-Krise wird unweigerlich zu Projektverzögerungen führen. Derzeit verzeichnen die Rechtsanwälte eine Fülle Anfragen, wer für die Mehrkosten aufkommen muss und ob Pönaleforderungen zu befürchten sind. Die Sorge, ob die Fertigstellungstermine zu halten sind, spiegelt sich auch in unserer Umfrage wider.

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