Virtuelle Immobiliensuche
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Immobiliensuche in der Corona-Krise

Mi, 08.04.2020

In einer Trendumfrage von 500 Österreichern wurde erhoben, ob die virtuelle Besichtigung einer Immobilie als Alternative in Corona-Zeiten akzeptiert wird.

Die aktuellen Ausgangsbeschränkungen stellen viele Immobiliensuchende vor Probleme.Die Menschen sind einer virtuellen Wohnungs- oder Hausbesichtigung gegenüber derzeit also eher aufgeschlossen. Das bestätigt eine von ImmobilienScout24 in Auftrag gegebene aktuelle Innofact-Trendumfrage unter 500 Österreichern: Knapp 60 Prozent sehen die virtuelle als sehr gute Alternative zu einer persönlichen Besichtigung. Für den finalen Abschluss eines Miet- oder Kaufvertrages wünscht man sich dann noch eine persönliche Besichtigung des Immobilienobjekts.

ImmobilienScout24 hat rasch reagiert: Inserate werden entsprechend gekennzeichnet, bei der eine Video Live-Besichtigung möglich ist. Das ist nicht nur bei den Maklern auf großen Zuspruch gestoßen, sondern auch bei den Besuchern der Webseite. Jeder siebte Besucher interessiert sich für diese Möglichkeit der Wohnungsbesichtigung.

Acht Prozent würden nach Videobesichtigung mieten oder kaufen

Die Gruppe der digitalen Vorreiter bei der Wohnungssuche beträgt in Österreich acht Prozent. Für sie macht es absolut keinen Unterschied, ob sie eine Wohnung persönlich oder über ein Video besichtigen können. Der Abschluss für Miete oder Kauf wäre für sie nach der alleinigen Besichtigung über ein Live-Video durchaus möglich. Die Bereitschaft nimmt hier ganz klar mit dem Alter ab. Bei den über 50-Jährigen liegt der Prozentsatz nur noch bei vier Prozent, bei den unter 30-Jährigen bei elf Prozent.

Das gilt auch für die generelle Bereitschaft, ein Haus oder eine Wohnung virtuell zu besichtigen. Jeder zweite Österreicher über 50 Jahren kann sich nicht vorstellen, eine virtuelle Besichtigung des künftigen Heimes zu machen. Bei der Generation unter 30 Jahren sagt nur noch ein Drittel nein zur Video Live-Besichtigung. Durchschnittlich sind vier von zehn Österreichern derzeit noch skeptisch, ob ein Video den richtigen Eindruck von einer Immobilie vermitteln kann.

„Ich bin überzeugt, dass die derzeitige Krise der Digitalisierung im Immobilienbereich einen kräftigen Schub geben wird und auch bisher kritische Bevölkerungsschichten zunehmend von den Vorteilen überzeugen wird. Schon jetzt wünschen sich knapp 60 Prozent der Österreicher die Möglichkeit, Immobilien mit einer Video Live-Besichtigung genau unter die Lupe nehmen zu können. Mehr als 315 Makler beteiligen sich an der Initiative von ImmoblienScout24 zur Video Live-Besichtigung. Deshalb stehen derzeit bereits 16.000 Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien virtuell zur Besichtigung zur Verfügung und die Menschen können weitere Schritte für die Zeit nach der Krise planen“, so Markus Dejmek, Österreich-Geschäftsführer von ImmobilienScout24.

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