BAU 2027: fermacell zeigt Lösungen für den Holzbau
Statik, Schallschutz, Brandschutz und eine wirtschaftliche Verarbeitung: An diesen Anforderungen muss sich der moderne Holzbau messen lassen. Vor allem dann, wenn er in die Höhe wächst. fermacell zeigt auf der BAU 2027 geprüfte Konstruktionen für die Gebäudeklassen 3, 4 und 5. Sie sollen Planenden und Verarbeitenden die Umsetzung auf der Baustelle vereinfachen. Ergänzend stellt das Unternehmen digitale Planungshilfen vor. Diese führen von den projektspezifischen Anforderungen zur passenden Wand- oder Deckenkonstruktion.
Trockenestrich und Fußbodenheizung
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Bodenaufbau. Gezeigt werden Trockenestrichsysteme für unterschiedliche Einsatzbereiche. Für Fußbodenheizungen gibt es die Trockenestrich-Elemente fermacell Therm25. Für stark feuchtebelastete Räume ist das zementgebundene Powerpanel TE vorgesehen. Auch hier sollen digitale Planungstools bei der Konfiguration des passenden Bodenaufbaus helfen.
Brandschutz für Holz- und Holzhybridbauten
Unter der Marke Aestuver präsentiert fermacell Brandschutzplatten für den konstruktiven Brandschutz von Holz- und Holzhybridkonstruktionen. Neu im Fokus steht Aestuver FireShield. Das System verschließt Deckendurchbrüche in Holz- oder Betondecken. Es wird individuell angefertigt, montagefertig geliefert und ist begehbar sowie wasserdicht. Laut Hersteller lässt es sich bereits in der Rohbauphase einbauen. Das soll die Ausführungssicherheit erhöhen.
Kreislaufwirtschaft als Thema
Auch Ressourcenschonung spielt am Messestand eine Rolle. fermacell verweist auf seine Cradle-to-Cradle-zertifizierten Gipsfaserplatten, auf deren Recyclingfähigkeit und auf Rücknahmekonzepte. Damit greift das Unternehmen ein Thema auf, das in der Branche zunehmend an Bedeutung gewinnt: technische Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit gemeinsam zu denken.
Info
BAU 2027, 11. bis 15. Jänner 2027, Messe München
fermacell: Halle A2, Stand 502