Immobilien-Preise

Immobilienpreise

Wohneigentum ist im vergangenen Jahr in Österreich erneut teurer geworden. Unangefochten an der Spitze ist und bleibt Wien. Eigentumswohnungen und Häuser kosten dort aktuell 4.170 Euro pro Quadratmeter im Median. Wegen der großen Attraktivität und einem anhaltenden Zuzug - allein von 2017 auf 2018 erhöhte sich die Bevölkerung um mehr als 20.000 Einwohner - sind die Preise in Wien weiter gestiegen. Um 8 Prozent erhöhten sie sich binnen eines Jahres. Vor einem Jahr kostete der Quadratmeter noch 3.870 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse von immowelt.at, für die die Angebotspreise der einzelnen Bundesländer mit dem Vorjahr verglichen wurden. In der Hauptstadt wird seit Jahren viel gebaut. Besonders in den Randbezirken entstehen zahlreiche größere Neubauprojekte. Durch den Bauboom der vergangenen Jahre ist das Angebot an Immobilien inzwischen so groß, sodass noch stärkere Preisanstiege vermieden werden können.

Neben Wien werden vor allem in den westlichen Bundesländern hohe Preise aufgerufen. Vorarlberg (3.980 Euro), Salzburg (3.900) und Tirol (3.890 Euro) befinden sich auf einem ähnlichen Preisniveau. Die gute wirtschaftliche Lage und die damit verbundene hohe Kaufkraft sind Gründe für die teuren Immobilienpreise. Zudem werden insbesondere in Hotspots wie unter anderem Kitzbühel, Feldkirch oder Salzburg-Stadt zahlreiche Luxusimmobilien gebaut und zum Kauf angeboten. Allerdings scheinen allmählich Sättigungseffekte einzutreten. Sowohl in Tirol (+5 Prozent) als auch Vorarlberg (+7 Prozent) steigen die Preise weniger stark als in anderen Bundesländern.

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